Häufig gestellte Fragen

Was bewirkt eine Massage?

Eine Massage lockert die Muskeln, regt die Durchblutung an und kann Schmerzen spürbar lindern. Außerdem hilft sie beim Abschalten: Das Nervensystem kommt zur Ruhe, Stress nimmt ab und die Ausschüttung von Glückshormonen wie Endorphinen und Serotonin sorgt dafür, dass man sich insgesamt wohler und glücklicher fühlt und kann besser schlafen.

Für wen sind Massagen geeignet?

In vielen Fällen ist eine Massage für gesunde Erwachsene gut geeignet. Bei akuten Infektionen, offenen Wunden, starken Entzündungen oder schweren gesundheitlichen Beschwerden sollte man den Termin verschieben und ggf. den Rat eines Arztes einholen.

Wie soll ich mich auf Massage vorbereiten?

Plane etwas Zeit vor und nach der Massage ein, um entspannt anzukommen und nachzuspüren. Es hilft, schwere Mahlzeiten direkt davor zu vermeiden.

Was soll ich zum Termin mitbringen?

Du musst nichts mitbringen. Handtücher und alles, was du brauchst, sind in der Praxis vorhanden.

Was soll ich anziehen?

Du kannst, je nach Massageart, üblicherweise Unterwäsche oder leichte Kleidung anbehalten. Die Massage wird professionell und respektvoll gestaltet.

Was ist eine Massage mit Kerze?

Bei dieser Massage wird eine spezielle Massagekerze verwendet. Das schmelzende Wachs wird angenehm warm aufgetragen und sorgt für ein besonders pflegendes, sinnliches Massagegefühl.

Fühlt sich das Wachs klebrig an?

Nein. Massagewachs aus hochwertigen Massagekerzen ist so entwickelt, dass es geschmeidig auf der Haut bleibt und sich angenehm einmassieren lässt.

Was ist der Unterschied zwischen der klassischen und Meridian Massage?

Bei einer klassischen Massage stehen vor allem die Muskeln im Fokus: Verspannungen lösen, lockern und entspannen. Die Meridian-Massage arbeitet zusätzlich entlang der Energiebahnen und zielt darauf ab, den Energiefluss zu unterstützen und den Körper wieder in Balance zu bringen – oft fühlt man sich danach nicht nur entspannter, sondern auch leichter und «mehr bei sich».

Was ist das Besondere an LifeWave und warum soll ich das unbedingt ausprobieren?

Im Patch sind keine Medikamente drin. Er wird einfach auf die Haut geklebt und nutzt eine spezielle Licht-Technologie, die das körpereigene Infrarot reflektieren soll – zur Unterstützung von natürlichen Körperprozessen. Die Wirkung ist innerhalb von wenigen Minuten bereits spürbar.

Was machen die LifeWave Patches (X39 & X49)?

Die Patches werden an ausgewählten Punkten platziert und begleiten die Massage. Viele Kundinnen berichten von einem besseren Energiegefühl, mehr Regeneration und einem ausgeglicheneren Körpergefühl.

Kann ich die LifeWave Patches eigenständig zu Hause nutzen?

Ja, du kannst sie direkt bei mir bestellen und sie dann ganz einfach selbst im Alltag einsetzen. Bei Fragen zur Anwendung und Handhabung melde dich jederzeit gern bei mir.

Muss ich nach der Massage duschen?

Da ich mit natürlichen, sehr hautverträglichen Massageölen arbeite und die Ölreste anschließend mit Wickeltechniken entferne, ist Duschen in der Regel nicht notwendig. Bei Aromamassagen und der Soft-Candle-Massage kann es jedoch empfehlenswert sein, um mögliche Hautirritationen zu vermeiden.

Kann es Nebenwirkungen geben?

Nach einer Massage kann es gelegentlich zu leichter Müdigkeit, Muskelkater oder vorübergehenden Unwohlsein kommen – das ist meist normal und klingt wieder ab.

Soll ich nach der Massage noch etwas beachten?

Es wird empfohlen, nach einer Massage genügend Wasser zu trinken, um den Stoffwechsel zu unterstützen, und sich etwas Zeit für Ruhe zu nehmen.

Wie kann ich bezahlen?

Du kannst direkt vor Ort bezahlen mit Kreditkarte, Twint oder in Bar.

Wie weit im Voraus sollte ich buchen?

Je nach Auslastung sind Termine oft flexibel möglich. Besonders an beliebten Tagen oder Zeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Kann ich eine Massage als Geschenk buchen?

Ja, natürlich. Kontaktiere mich dafür bitte persönlich.

Wie kann ich meinen Termin absagen oder verschieben?

Bitte sag deinen Termin mindestens 24 Stunden vorher ab oder verschiebe ihn rechtzeitig. Das geht am schnellsten über das Online Buchungstool.

Noch Fragen?

Wenn deine Fragen hier nicht dabei sind, melde dich gerne bei mir – ich helfe dir sehr gerne weiter.

 

Eine Massage ist mehr als eine blosse mechanische Einwirkung auf das Gewebe, denn die dadurch ausgelösten biochemischen und neuralen Mechanismen sind mindestens ebenso wichtig.

Dass Massagen in der Praxis äusserst wirksam sind, steht ausser Frage. Warum Massagen aber dazu in der Lage sind, den menschlichen Organismus tiefgreifend zu beeinflussen und dabei nicht nur für Entspannung zu sorgen, sondern auch handfeste medizinische Leiden zu lindern, ist nur wenigen Menschen wirklich bewusst. 

 

Die grundlegendste direkteste Wirkkomponente, über die die Massage auf den Körper einwirkt, ist die mechanische Beanspruchung des Gewebes durch den Eingriff der Mausseurin. Den grössten Effekt hat die gezielte Verschiebung von Körperflüssigkeiten wie Blut durch die Druck-Sog-Wirkung infolge mässig druckvoller und streichender Massagebewegungen. Dabei kommt es unter anderem zu einer Flüssigkeitsverschiebung des Blutes in die kleinen arteriellen Gefässe. Dies führt zu einem lokalen Blutüberangebot, das den Stoffaustausch im Körper deutlich erleichtert.

 

Die mechanischen Prozesse in der Muskulatur stehen in enger Verbindung mit den biochemischen Prozessen, die durch die Griffe und Techniken der Masseurin getriggert werden. So kommt es durch den Massagedruck zu einer Reizung der Mastzellen, die darauf mit der Ausschüttung von Histamin und Heparin reagieren. 

 

Die weitere Wirkkomponente betrifft die Reaktion des Nervensystems auf die Reizung des Gewebes. Nach der Ausübung des mechanischen Reizes erfolgt die Aufnahme und Weiterleitung über das zentrale Nervensystem, sodass lokale Reaktionen folgen. Dies betrifft vor allem die von sensiblen Nervenfasern unter der Haut sowie den davon abzweigenden Kollateralen getriggerten Axonreflexe, die etwa zu einer verbesserten Durchblutung der Haut und Unterhaut führen.

 

Verschiedenartige Massagetechniken greifen durch ihre Intensität in die sogenannte Regelkreise der Muskulatur ein. Diese Reize werden über die Muskelspindeln aufgenommen und rufen je nach Reizart unterschiedliche Reaktionen hervor. Die sogenannten dynamischen Rezeptoren reagieren in erster Linie auf schnelle und intensive mechanische Einwirkungen und führen zu einer Kontraktion der Muskulatur.